Elektromobilität der Zukunft | September 2017

Unternehmertreffen 2017 der Wirtschaftsinitiative bei der Auto-Zentrale Karl Thiel in Rheda-Wiedenbrück

Kreis Gütersloh. Am Donnerstag, 28. September, traf sich die Wirtschaftsinitiative Kreis Gütersloh e.V. unter dem Thema „Elektromobilität der Zukunft“ bei der Auto-Zentrale Karl Thiel in Rheda-Wiedenbrück. Jürgen Macke, Geschäftsleiter  der Auto-Zentrale Karl Thiel in Rheda-Wiedenbrück  und Gerd Hoppe, stellvertretender Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative, freuten sich über das Interesse der knapp 150 Gäste. Mit Blick auf das aktuelle Zeitgeschehen stellte Hoppe fest: „Die Tagesaktualität des Themas Elektromobilität ist gegeben.“

Zunächst warf Hoppe einen Rückblick auf die Arbeit der Wirtschaftsinitiative. So waren wachsende Beiträge an die pro Wirtschaft GT zu verzeichnen - deren Unterstützung ist das Kerngeschäft der Wirtschaftsinitiative. Darüber hinaus konnte die Wirtschaftsinitiative eine Reihe von erfolgreichen Veranstaltungen im vergangenen Jahr verbuchen. Neben dem Neujahrsfrühstück für Mitglieder, für das der Unternehmer Clemens Tönnies als Redner gewonnen werden konnte, war auch das diesjährige Wirtschaftsforum bei Bertelsmann ein voller Erfolg. Unter dem Motto „Effizienter Weltmarktführer trifft digitalen Pionier“ konnten etablierte Unternehmen von digitalen Startup-Pionieren lernen und umgekehrt. Abrecht Pförtner, Geschäftsführer der pro Wirtschaft GT, stellte im Anschluss kurz und kompakt die Arbeit der pro Wirtschaft GT vor und fasste zusammen: „Wir geben auf jede Anfrage eine Antwort und kennen die richtigen Ansprechpartner!“

Mit einem historischen Rückblick auf die Entwicklung der Elektromobilität, die bereits Ende des 19. Jahrhundert begann, startete Jörg Riepe, Referent der Screen GmbH für die Volkswagen AG, seinen Vortrag zum Thema „Elektromobilität der Zukunft“. In China seien derzeit die meisten Erstzulassungen zu verzeichnen und auch in Norwegen sei jedes dritte zugelassene Auto ein Elektrofahrzeug. Deutschland müsse hier noch aufholen. Kaufgrund für ein Auto sei nach wie vor das Preis-/Leistungsverhältnis und weniger die Umweltfreundlichkeit. Obwohl die Vorteile eines E-Autos überwiegen würden: keine lokalen CO2-Emissionen, Lärmreduzierung und neben geringeren Betriebskosten bliebe auch der gewohnte Komfort. So ist sich Riepe sicher, dass bis 2020 das Thema Elektromobilität neu geschrieben werde. „Deutsche Hersteller kommen spät, aber sie kommen richtig“, betonte Riepe. In Deutschland müsse zeitnah vor allem in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert werden. Albrecht Pförtner fragte in der anschließenden Diskussion, mit Blick auf die hiesige Wirtschaft, nach den Konsequenzen für die Zuliefererbetriebe. Diese seien  nun auch gefragt, neue Lösungen für die zukünftige Entwicklung der Automobilbranche zu entwickeln, so Riepe. Pförtner schlussfolgerte: „Es wird hier sicherlich sowohl Wachstums- als auch Schrumpfungsmärkte geben.“

Führten gemeinsam durch den Abend (v.l.): Referent Jörg Riepe (Screen GmbH für die Volkswagen AG), Gerd Hoppe (stellvertretender Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative), Jürgen Macke (Geschäftsleiter Karl Thiel GmbH & Co. KG) und Albrecht Pförtner (Geschäftsführer der pro Wirtschaft GT).